Ort der Verbundenheit: Eröffnung am 13.11.

Einladung der «Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen» zur >>> Einweihung des «Ort der Verbundenheit» am 13. November in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Das >>> Programm des Tages und eine Vorankündigung im >>> NDR

Das >>> Hamburger Abendblatt berichtete von der Veranstaltung … leider steht der Artikel hinter der Bezahlschranke.

Die Veranstaltung war – trotz Corona – gut besucht. Natürlich wurden die Abstandsregeln eingehalten …

Bernhard Esser konnte das erste Plakat anbringen – es ist seinem Vater gewidmet. Alle bisher produzierten Plakate sind auf der Webseite ort-der-verbundenheit.org zu sehen. Vielen Dank für diese Zusammenstellung (… und überhaupt für euer großartiges Engagement) an die Studentinnen und Studenten des «Studios experimentelles Design der HFBK Hamburg»!! 

Die Veranstaltung war – trotz Corona – gut besucht. Natürlich wurden die Abstandsregeln eingehalten …

 

 

Zum Anhören hier einige Audiodateien von Ansprachen, die am 13.11. gehalten wurden. Die unbefriedigende Tonqualität (… bedingt durch Wind, elektronische Rückkopplungen in der Lautsprecheranlage, Straßenbaumaschinen im Hintergrund) bitten wir zu entschuldigen.

Uta Kühl, Vorsitzende der AG Neuengamme, sprach auch in Namen ihrer Tochter Halina, die vor vielen Jahren in der Gedenkstätte „Spuren“ ihres Großvaters gesucht hat und dadurch die Idee zum Ort der Verbundenheit „angestoßen“ hat.

Bernhard Esser – dessen Onkel Alwin von den Nazis ermordet wurde und dessen Vater das KZ Neuengamme überlebt hat … zum Nachlesen hier als >>> Textdatei

Oliver von Wrochem, Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Kristof van Mierop, Amicale Internationale KZ Neuengamme – verlesen von Alyn Beßmann

Barbara Hartje, Vorsitzende des Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme e.V.

Noch mal zum Nachlesen über Sinn & Zweck des «Ort der Verbundenheit» das >>>Interview der taz mit Bernhard Esser vom 22. Juli 2020. Die beste Übersicht zu der «Funktionsweise» des «Ort der Verbundenheit» gibt es auf der oben schon erwähnten Seite ort-der-verbundenheit.org

Fotos von Bruno Neurath-Wilson und Hartmut Janssen

«Ort der Verbundenheit» wird eingeweiht

Es ist endlich soweit: am Freitag, 13 November 2020  um 11.00 Uhr wollen wir den Ort der Verbundenheit auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme einweihen.

Die Vorbereitungen sind in vollem Gange: Die Archivregale für die Druckplatten und die Plakatwand sind bereits teilweise aufgebaut, die Druckwerkstatt ist fast fertig eingerichtet.

Von über 70 Familien ehem. Häftlinge wurden ganz unterschiedliche und liebevoll gestaltete Plakatentwürfe zur Erinnerung an ihre im KZ Neuengamme inhaftierten Angehörigen eingereicht.

Über dieses Projekt haben wir bereits >>> am 27. Juli berichtet.

Ort der Einweihung: Plattenhaus in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
(Nähe Bushaltestelle „KZ-Gedenkstätte, Mahnmal), Jean-Dolidier-Weg, 21039 Hamburg

Ein Gemeinschaftsprojekt von: Studio Experimentelles Design der Hochschule für Bildende Künste, Freundeskreis der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der Arbeitsgemeinschaft Neuengamme und der Amicale Internationale KZ Neuengamme (AIN)

Anmeldung: amina.edzards@gedenkstaetten.hamburg.de

Diesen Text haben wir (leicht verändert) übernommen von der Webseite reflections.news. Dort ist auch der ganze Text zu lesen

Fahrradtour: Auf den Spuren des KZ-Außenlagers Dessauer Ufer

Sonntag, 25.10.2020 – ab 15.00 Uhr – Lagerhaus G, Dessauer Str. 2-4

Thomas Käpernick (Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e.V.) und Jonas Jakubowski (Initiative Dessauer Ufer) stellen den aktuellen Stand der Recherchen zum KZ-Außenlager Dessauer Ufer und den Erkenntnissen zu NS-Zwangsarbeit im Hafen auf einer Fahrradtour vor. An mehreren Stationen im Hafen wird Halt gemacht.

Achtung: Um den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie Rechnung zu tragen, mussten wir die Fahrradtour  leider absagen … und hoffen auf eine baldige Möglichkeit zur Wiederholung. „Fahrradtour: Auf den Spuren des KZ-Außenlagers Dessauer Ufer“ weiterlesen

18./19. OKTOBER 1945: „STUTTGARTER SCHULDBEKENNTNIS“

In der Versöhnungskirche auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau findet morgen am Sonntag, 18. Oktober der Gottesdienst zum 75. Jahrestag der Stuttgarter Schulderklärung der  Evangelischen Kirche in Deutschland statt. Der Stuttgarter Schuldbekenntnis – ein Dokument, das heute nahezu vergessen ist und an dessen Entstehung u.a. der spätere Bundespräsident Gustav Heinemann sowie Pastor Martin Niemöller beteiligt waren. Hier auf >>> wikipedia ist es vollständig nachzulesen. Zum aktuellen Bericht in der >>> Süddeutschen Zeitung vom 17.10.2020.