Initiative Gedenkort Stadthaus

Aus dem aktuellen Flyer der  Initiative Gedenkort Stadthaus:, der sich auch die ‚AG Neuengamme angeschlossen hat

Ende Januar wurde die seit langem vorbereitete neue Gestaltung des „Geschichtsort Stadthaus“ im Lesesaal an der Stadthausbrücke 6 fertiggestellt. Eine offizielle Präsentation  soll es möglicherweise im März geben, wenn sich Kulturbehörde und Quantum über ihre Verantwortlichkeiten verständigt haben.

Es gibt eine Alternative: Die Wagenhalle / Meldehalle

Direkt neben dem Lesesaal steht seit Jahren die sog. Wagenhalle / Meldehalle leer. Wir fordern die demokratischen Parteien der Bürgerschaft auf, diese ca. 700 qm große Halle als Raum für den Dokumentations-, Lern- und Gedenkort zu mieten (bei ca. 30 Euro/qm jährlich ca. 250.000 Euro) oder auf unbeschränkte Zeit zu pachten und den dauerhaften Betrieb zu gewährleisten.

Wir setzen dabei voraus, dass der Hamburger Bürgerschaft die Würdigung des Widerstands und der Tätergeschichte des Stadthauses nicht weniger wert ist als die monumentale Ehrung des Reichskanzlers und Sozialisten-Verfolgers Bismarck, dessen Denkmal mit 15 Millionen Euro (hälftig Stadt Hamburg und von Hamburger Abgeordneten eingeworbene Bundesmittel, Stand 2019) aufwändig saniert werden soll. „Initiative Gedenkort Stadthaus“ weiterlesen

War Erich Ludendorff ein Antifaschist? 

War Erich Ludendorff ein Antifaschist? Merkwürdige Frage … zumal, wenn sie in einem seriösen und reichweitenstarken Fachportal für Juristen gestellt wird. Aber >>> dieser Artikel, bei dem es um einen Überlebenden der Cap Arcona geht, ist äußerst lesenswert. Wer den Artikel ganz liest, findet kurz vor dem Schluß auch einen weiterführenden Link zu einer „Großen Anfrage“ der SPD-Fraktion im Landtag von Schleswig-Holstein vom 6. Dezember 1989. Auch wenn das schon lange her ist – dieses Dokument ist äußerst lesenswert, aber auch ziemlich gruselig, denn hier geht es um die RE-NAZIFIZIERUNG in Schleswig-Holstein in den50er und60er Jahren. Hier >>> das Dokument zum Download