Hand auf’s Herz … wer von uns hat gewusst, dass es in Deutschland einen Verein gibt, der sich um Menschen kümmert, die als Kinder von der SS verschleppt worden sind.
Der Verein heißt >>> Geraubte Kinder – vergessene Opfer
Den ehem. Häftlingen des KZ Neuengamme gewidmet
Hand auf’s Herz … wer von uns hat gewusst, dass es in Deutschland einen Verein gibt, der sich um Menschen kümmert, die als Kinder von der SS verschleppt worden sind.
Der Verein heißt >>> Geraubte Kinder – vergessene Opfer
„Dita Kraus (*1929) wuchs als Kind einer sozialdemokratischen jüdischen Familie in Prag auf. 1942 wurde sie ins Ghetto Theresienstadt deportiert, später nach Auschwitz, in das Hamburger KZ Neuengamme und nach Bergen-Belsen. Ihr Vater wurde in Auschwitz ermordet, ihre Mutter starb kurz nach ihrer Befreiung.“ (aus der Information der Friedrich-Ebert-Stiftung). Das Video von dem Gespräch mir ihr ist hier >>>in der Mediathek der Friedrich-Ebert-Stiftung zu sehen
„75 Jahre nach den Nürnberger Prozessen gibt es in Deutschland noch 13 Verfahren wegen NS-Verbrechen. Ein Ex-Wachmann des KZ Neuengamme darf aus den USA überstellt werden.“ … der ganze Artikel hier auf >>> ZEIT online
Einladung der «Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen» zur >>> Einweihung des «Ort der Verbundenheit» am 13. November in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Das >>> Programm des Tages und eine Vorankündigung im >>> NDR
Das >>> Hamburger Abendblatt berichtete von der Veranstaltung … leider steht der Artikel hinter der Bezahlschranke. Ausführlich auch die >>> Jüdische Allgemeine am 3.12.2020. Weitere Links zu Presseberichten auf der >>>Webseite der KZ Gedenkstätte Neuengamme und lest den Artikel von Alyn Beßmann auf dem >>> reflections-Blog.
Die Veranstaltung war – trotz Corona – gut besucht. Natürlich wurden die Abstandsregeln eingehalten …
Bernhard Esser konnte das erste Plakat anbringen – es ist seinem Vater gewidmet. Alle bisher produzierten Plakate sind auf der Webseite ort-der-verbundenheit.org zu sehen. Vielen Dank für diese Zusammenstellung (… und überhaupt für euer großartiges Engagement) an die Studentinnen und Studenten des «Studios experimentelles Design der HFBK Hamburg»!!
Die Veranstaltung war – trotz Corona – gut besucht. Natürlich wurden die Abstandsregeln eingehalten …
Zum Anhören hier einige Audiodateien von Ansprachen, die am 13.11. gehalten wurden. Die unbefriedigende Tonqualität (… bedingt durch Wind, elektronische Rückkopplungen in der Lautsprecheranlage, Straßenbaumaschinen im Hintergrund) bitten wir zu entschuldigen.
Uta Kühl, Vorsitzende der AG Neuengamme, sprach auch in Namen ihrer Tochter Halina, die vor vielen Jahren in der Gedenkstätte „Spuren“ ihres Großvaters gesucht hat und dadurch die Idee zum Ort der Verbundenheit „angestoßen“ hat.
Bernhard Esser – dessen Onkel Alwin von den Nazis ermordet wurde und dessen Vater das KZ Neuengamme überlebt hat … zum Nachlesen hier als >>> Textdatei
Oliver von Wrochem, Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Kristof van Mierop, Amicale Internationale KZ Neuengamme – verlesen von Alyn Beßmann
Barbara Hartje, Vorsitzende des Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme e.V.
Noch mal zum Nachlesen über Sinn & Zweck des «Ort der Verbundenheit» das >>>Interview der taz mit Bernhard Esser vom 22. Juli 2020. Die beste Übersicht zu der «Funktionsweise» des «Ort der Verbundenheit» gibt es auf der oben schon erwähnten Seite ort-der-verbundenheit.org
Fotos von Bruno Neurath-Wilson und Hartmut Janssen
Neugraben-Fischbek?? Auch so ein fast „vergessener“ Ort. Hier war ein Nebenlager des KZ Neuengamme. 500 tschechische Jüdinnen waren hier zur Zwangsarbeit interniert. Wir schön, dass sich nun Schülerinnen und Schüler dafür interessieren … wie der >>> NDR berichtet.
Onlineforum am am Dienstag, dem 17. November, 18.00 Uhr, an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Mehr dazu hier >>> beim idw
„Lesung und Zeitzeuginnengespräch mit Dita Kraus“ weiterlesen
Die >>> Hamburger Morgenpost berichtet ausführlich über die Aktivitäten des Vereins „Laut gegen Nazis“. Dort im >>> Programm auch eine Podcastreihe: Am 6. November z.B. spricht Oliver von Wrochem, Leiter der KZ Gedenkstätte Neuengamme zu aktuellen Themen der Erinnerungskultur.
Die Vorbereitungen sind in vollem Gange: Die Archivregale für die Druckplatten und die Plakatwand sind bereits teilweise aufgebaut, die Druckwerkstatt ist fast fertig eingerichtet.
Von über 70 Familien ehem. Häftlinge wurden ganz unterschiedliche und liebevoll gestaltete Plakatentwürfe zur Erinnerung an ihre im KZ Neuengamme inhaftierten Angehörigen eingereicht.
Über dieses Projekt haben wir bereits >>> am 27. Juli berichtet.
Ort der Einweihung: Plattenhaus in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
(Nähe Bushaltestelle „KZ-Gedenkstätte, Mahnmal), Jean-Dolidier-Weg, 21039 Hamburg
Ein Gemeinschaftsprojekt von: Studio Experimentelles Design der Hochschule für Bildende Künste, Freundeskreis der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der Arbeitsgemeinschaft Neuengamme und der Amicale Internationale KZ Neuengamme (AIN)
Anmeldung: amina.edzards@gedenkstaetten.hamburg.de
Diesen Text haben wir (leicht verändert) übernommen von der Webseite reflections.news. Dort ist auch der ganze Text zu lesen
Thomas Käpernick (Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e.V.) und Jonas Jakubowski (Initiative Dessauer Ufer) stellen den aktuellen Stand der Recherchen zum KZ-Außenlager Dessauer Ufer und den Erkenntnissen zu NS-Zwangsarbeit im Hafen auf einer Fahrradtour vor. An mehreren Stationen im Hafen wird Halt gemacht.