Anerkennung ALLER NS-Opfergruppen?!

Anerkennung ALLER NS-Opfergruppen?!  „Niemand saß zu Recht in einem Konzentrationslager. Was sich wie eine demokratische, antifaschistische Selbstverständlichkeit liest, ist es in den aktuellen bundesdeutschen Verhältnissen leider nicht.“ … schreiben u.a. die taz und der Berliner Tagesspiegel am 13.2.2020 zu der Diskussion im Bundestag. Hier der Antrag von CDU/CSU und SPD, der vom Bundestag beschlossen wurde. Die Fraktion der Linken hat dem Antrag der Koalition zugestimmt, obwohl ihr eigener Antrag weiter gegangen wäre und die Bundesregierung aufgefordert hätte, hinsichtlich möglicher Entschädigungen „nicht bei Gelegenheit, sondern sofort konkret tätig zu werden und noch 2020 erste Ergebnisse vorzulegen.“. Hier >>> zur Rede von Petra Pau, Fraktion der Linken, im Bundestag

Filmdoku „Nachlass“ läuft in Hamburg

Familienerinnerungen von Tätern und Opfern: „Es beginnt mit dem Durchschauen von Unterlagen, Koffern, Schränken. …. Oftmals werden so Erinnerungen wachgerufen. Doch manchmal entstehen auch Fragen. Wie bei dem Mann, der entdecken muss, was ihm vorher so nicht klar war: Dass sein Großvater bei den Nationalsozialisten ein ranghoher Offizier war. Der die Tötung von vielen Menschen befohlen hat.  Auch seine Mutter muss sich dieser Frage stellen. Doch sie entscheidet sich für einen anderen Weg und trifft auf den Sohn eines Holocaust-Überlebenden.“ „Filmdoku „Nachlass“ läuft in Hamburg“ weiterlesen

Für die Anerkennung der als „Asoziale“, „Berufsverbrecher“ und „Sicherungsverwahrte“ unter nationalsozialistischer Herrschaft Verfolgten

Der folgende Brief ist an die Fraktionen des Bundestages verschickt worden:

Wir, die unterzeichnenden Verbände ehemaliger Häftlinge der nationalsozialistischen Konzentrationslager, ihrer Angehörigen und Hinterbliebenen, Verfolgtenverbände sowie erinnerungspolitische Initiativen fordern alle Fraktionen des Deutschen Bundestages auf, mit der Anerkennung aller Verfolgter ein Signal zu setzen.

Zu den in den Konzentrationslagern Inhaftierten gehörten politische Häftlinge, Juden, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, Sinti und Roma sowie Menschen, die in der Diktion der SS als „Berufsverbrecher“ (BVer), „Sicherungsverwahrte“ (SVer) und „Asoziale“ galten. Für alle diese Gruppen, die die SS in den Konzentrationslagern mit verschiedenfarbigen Winkeln unterschied, gilt, dass ihre Inhaftierung in den KZ ein schweres Unrecht war. In den deutschen Konzentrationslagern wurden Menschen ohne juristische Verfahren inhaftiert. Sie wurden inhaftiert aufgrund eines „Schutzhaftbefehls“ der Gestapo oder anderer Polizeiabteilungen. „Für die Anerkennung der als „Asoziale“, „Berufsverbrecher“ und „Sicherungsverwahrte“ unter nationalsozialistischer Herrschaft Verfolgten“ weiterlesen

Gedenkfeier in Neustadt 2019

Schulprojekt und Lesung über Willi Neurath
Vertreter*innen der AIN, die Stadt Neustadt, Kirchen, die Jüdische Gemeinde Lübeck, Schüler*innen sowie rund 150 Gäste versammelten sich um 10 Uhr zur jährlichen Gedenkfeier.
Als Überlebender sprach Jewgenij Malychin, für die AIN sprachen Martine Letterie, Vizepäsidentin und Nicole Duijkers, Enkelin eines KZ-Häftlings. Die Arbeitsgemeinschaft Neuengamme präsentierte die Ergebnisse eines Schulprojekts. „Gedenkfeier in Neustadt 2019“ weiterlesen

Hier boxte Johann Rukeli Trollmann

Johann Trollmann – als sog. „Asozialer“ verfolgt, als Sinto im KZ Neuengamme am 9. Februar 1943 ermordet.
„Rukeli“ Trollmann – als Boxer aus der „deutschen Volksgemeinschaft“ ausgeschlossen, zum „Idol“ erklärt in Literatur und Film.
Mit Referaten der AGN, von Lothar Eberhardt: „Trollmann in den Mühlen der Zwangssterilisation“ und mit Rita Vowe-Trollmann.
Eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Neuengamme und des Antifatresen in der Roten Flora, Freitag 19.4.2019, Rote Flora, Schulterblatt, Hamburg, 19 Uhr pünktlich.
Hier >>> der Flyer der Veranstaltung