Gedenken an die Opfer unter den italienischen Militärinternierten

Am Sonnabend, den 13. Februar 2021 wird um 11 Uhr die Stolperschwelle für die Opfer unter den italienischen Militärinternierten im Hamburger Kontorviertel vor der Burchardstraße 11 durch den Gunter Demnig verlegt.

Mit der Schwelle wird an die italienischen Militärinternierten erinnert, die in dem Lager in der Burchardstraße 11 einkaserniert  wurden und für Hamburger Unternehmen Zwangsarbeit leisten mussten. Informationen zum historischen Hintergrund in Hamburg >>>hier.

Zur Entschädigung der Zwangsarbeiter durch Deutschland ein interessanter Artikel im >>> Tagesspiegel vom 31.3.2016

„Gedenken an die Opfer unter den italienischen Militärinternierten“ weiterlesen

Dass Auschwitz nicht noch einmal sei

Dass Auschwitz nicht noch einmal sei
Das zweite Leben nach dem Überleben
Lesung – Film – Gespräch
 

Mit
Esther Bejarano, Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück
Éva Fahidi-Pusztai, Überlebende der KZ Auschwitz und Buchenwald
Eva Stocker, Budapest und Bern, Regisseurin
Sylvia Wempner, Schauspielerin
Rolf Becker, Schauspieler und Gewerkschafter

Einzelheiten >>> zum Programm

Mit Unterstützung durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

TV-Tipps zur Erinnerung/skultur

Nürnberg und seine Lehre
Ein Film gegen das Vergessen

eine beeindruckende Doku über die Entstehung eines Filmes über die Nürnberger Prozesse … bis 13. März 2021 in der >>> arte mediathek

 

Wie kam Hitler an die Macht?
Der Teufelspakt

Der Film zeigt, wie Hitler einflussreiche Helfer fand, die ihn an die Macht brachten. Zweiteilige Doku  … bis 6. Februar 2021 in der >>> ZDF-Mediathek

Gespräch mit der Holocaust-Überlebenden Dita Kraus

Dita Kraus (*1929) wuchs als Kind einer sozialdemokratischen jüdischen Familie in Prag auf. 1942 wurde sie ins Ghetto Theresienstadt deportiert, später nach Auschwitz, in das Hamburger KZ Neuengamme und nach Bergen-Belsen. Ihr Vater wurde in Auschwitz ermordet, ihre Mutter starb kurz nach ihrer Befreiung.“ (aus der Information der Friedrich-Ebert-Stiftung). Das Video von dem Gespräch mir ihr ist hier >>>in der Mediathek der Friedrich-Ebert-Stiftung zu sehen

Ort der Verbundenheit: Eröffnung am 13.11.

Einladung der «Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen» zur >>> Einweihung des «Ort der Verbundenheit» am 13. November in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Das >>> Programm des Tages und eine Vorankündigung im >>> NDR

Das >>> Hamburger Abendblatt berichtete von der Veranstaltung … leider steht der Artikel hinter der Bezahlschranke. Ausführlich auch die >>> Jüdische Allgemeine am 3.12.2020. Weitere Links zu Presseberichten auf der >>>Webseite der KZ Gedenkstätte Neuengamme  und lest den Artikel von Alyn Beßmann auf dem >>> reflections-Blog.

Die Veranstaltung war – trotz Corona – gut besucht. Natürlich wurden die Abstandsregeln eingehalten …

Bernhard Esser konnte das erste Plakat anbringen – es ist seinem Vater gewidmet. Alle bisher produzierten Plakate sind auf der Webseite ort-der-verbundenheit.org zu sehen. Vielen Dank für diese Zusammenstellung (… und überhaupt für euer großartiges Engagement) an die Studentinnen und Studenten des «Studios experimentelles Design der HFBK Hamburg»!! 

Die Veranstaltung war – trotz Corona – gut besucht. Natürlich wurden die Abstandsregeln eingehalten …

 

 

Zum Anhören hier einige Audiodateien von Ansprachen, die am 13.11. gehalten wurden. Die unbefriedigende Tonqualität (… bedingt durch Wind, elektronische Rückkopplungen in der Lautsprecheranlage, Straßenbaumaschinen im Hintergrund) bitten wir zu entschuldigen.

Uta Kühl, Vorsitzende der AG Neuengamme, sprach auch in Namen ihrer Tochter Halina, die vor vielen Jahren in der Gedenkstätte „Spuren“ ihres Großvaters gesucht hat und dadurch die Idee zum Ort der Verbundenheit „angestoßen“ hat.

Bernhard Esser – dessen Onkel Alwin von den Nazis ermordet wurde und dessen Vater das KZ Neuengamme überlebt hat … zum Nachlesen hier als >>> Textdatei

Oliver von Wrochem, Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Kristof van Mierop, Amicale Internationale KZ Neuengamme – verlesen von Alyn Beßmann

Barbara Hartje, Vorsitzende des Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme e.V.

Noch mal zum Nachlesen über Sinn & Zweck des «Ort der Verbundenheit» das >>>Interview der taz mit Bernhard Esser vom 22. Juli 2020. Die beste Übersicht zu der «Funktionsweise» des «Ort der Verbundenheit» gibt es auf der oben schon erwähnten Seite ort-der-verbundenheit.org

Fotos von Bruno Neurath-Wilson und Hartmut Janssen