War Erich Ludendorff Antifaschist?

Erich Ludendorff ein Antifaschist? Merkwürdige Frage .. zumal, wenn sie in einem seriösen und reichweitenstarken Fachportal für Juristen gestellt wird. Aber dieser Artikel, bei dem es um einen Überlebenden der Cap Arcona geht, ist äußerst lesenswert. Wer den Artikel ganz liest, findet kurz vor dem Schluß auch einen weiterführenden Link zu einer „Großen Anfrage“ der SPD-Fraktion im Landtag von Schleswig-Holstein vom 6. Dezember 1969. Auch wenn das schon lange her ist – dieses Dokument ist äußerst lesenswert, aber auch ziemlich gruselig, denn hier geht es um die RE-NAZIFIZIERUNG in Schleswig-Holstein in den50er und 60er Jahren. Hier >>> das Dokument zum Download

3. Mai 2020 in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Einige Bilder von den niedergelegten Kränzen

  • MEENSEL-KIEZEGEM (Belgien)

Einige Bilder von der Gedenkveranstaltung, an der u.a teilgenommen haben: Prof. Dr. Peter Tschentscher – Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Dr. Carsten Brosda – Senator der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg. Dr. Detlef Garbe – Vorstand der Stiftung Hamburger Gedenkstätten, Dr. Oliver von Wrochem – Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, , Uta Kühl – Tochter des ehem. Häftlings Hermann Kühl und Vorsitzende der  Arbeitsgemeinschaft Neuengamme (AGN)

Vielen Dank für die Bilder an Christine Eckel !

Gedenken an die Opfer der „Cap Arcona“

Die Häftlinge, die am 3. Mai 1945 dem Angriff der Bomber derRoyal Air Force zum Opfer fielen, kamen aus dem >>> KZ Neuengamme.

Das Gedenken an dieses Katastrophe, bei der britische Piloten – ohne es zu wissen – zu Vollstreckern des Mordbefehls Heinrich Himmlers wurden, kam jahrzehntelang nur sehr schleppend voran – erst in den letzten Jahren hat sich das geändert. Wilhelm Lange, dem früheren Archivar der Stadt Neustadt und heutigen Leiter des Cap Arcona-Museums in Neustadt, kann für sein jahrzehntelanges, unermüdliches Engagement nicht genug gedankt werden!!

Artikel in der Bergedorfer Zeitung  vom 2. Mai 2020, in der taz  vom 1. Mai 2020  und in der WELT vom 30.3.2020

Umfassende Berichterstattung im Norddeutschen Rundfunk am 3. Mai 2020

Sendung im Deutschlandfunk Kultur am 3. Mai 2020

Multimediapräsentation des Kinder- und Jugendnetzwerkes Neustadt gefördert vom Bundesprogramm „Demokratie leben“

Online-Gedenken

Landauf, landab werden in diesen Tagen die Vorbereitungen für die Gedenkveranstaltungen zum 75. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager abgebrochen bzw. verschoben. Vielerorts greifen die Aktiven zu den Möglichkeiten des Internets, um ihre Veranstaltungen und Präsentationen online zu publizieren. Aktuelle Infos dazu auf der Webseite des Netzwerkes der LagergemeinschaftenAuch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme plant eine spezielle Webseite… wie Bergedorfer Zeitung am 2.4. schrieb

Veranstaltungen zur Befreiung wg. Corona reduziert

Die Ausbreitung des Corina-Virus erfolgt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt … nämlich mitten hinein in die Vorbereitungen zu den Gedenkveranstaltungen Anfang Mai.

Auf der Webseite der KZ Gedenkstätte Neuengamme heißt es u.a. „Nach den bisherigen Planungen sollen die Gedenkveranstaltungen mit reduziertem Programm durchgeführt werden. Wir müssen aber davon ausgehen, dass das Risiko hoch ist, dass es ein generelles behördliches Verbot für Veranstaltungen geben wird. 

Wir empfehlen daher, sich in den kommenden Wochen tagesaktuell auf der Webseite der Gedenkstätte zu informieren.

Ähnlich sieht es in den anderen Gedenkstätten aus: Absagen in Buchenwald und Mittelbau-Dora ::: Absage in Ravensbrück ::: Absage in Sachsenhausen (lediglich die Gedenkveranstaltung am 17. April in der Gedenkstätte „Todesmarsch im Belower Wald“ kann voraussichtlich stattfinden) ::: Absage in Dachau ::: Absage in Bergen-Belsen. Man wird davon ausgehen können, dass die ausgefallenen Veranstaltungen in spätestens einem Jahr stattfinden werden. Auf der Webseite des Netzwerkes der Lagergemeinschaften finden sich die Links zu den Webseiten der Gedenkstätten .